Watzmann-Überschreitung

Watzmann-Überschreitung

Die Tour beginnt am frühen Morgen an der Wimbachbrücke. Der Weg führt zunächst durch auf einem breiten Forstweg durch den Wald, der sich schon bald lichtet und kurz den Blick auf den Watzmann freigibt. Etwa 1,5 Stunden später erreicht man die Mitterkaseralm. Kurz darauf wird der Weg etwas steiler. Eine Dreiviertelstunde nachdem man eine Klimastation passiert hat, ist mit dem Watzmannhaus das erste Etappenziel erreicht.

Nachdem man sich im Watzmannhaus mit einem Kaffee gestärkt hat, geht es in Richtung Gipfel. Der Weg bis zum Hocheck ist relativ leicht zu bewältigen. Dem Grat folgend erreicht man schließlich das Hocheck, den ersten der Watzmanngipfel.

Viele steigen vom Hocheck aus wieder hinunter zum Watzmannhaus. Einige legen hier nun jedoch ihr Klettersteigset an und beginnen mit der Überschreitung. Direkt an einer Biwakhütte beginnt der versicherte Steig. Eine durchgehende Drahtseilsicherung ist bei der Überschreitung nicht vorhanden und einige ausgesetzte Stellen sind überhaupt nicht versichert.

Der Weg entlang des Grat und bietet einen fantastischen Tiefenblick bis zum Königssee. Schon bald erreicht man die Mittelspitze, die mit 2713 m der höchste Gipfel des Watzmanns ist. Von dort führt der Weg hinunter zur Südspitze. Diese ist nur einen knappen Meter kleiner als die Mittelspitze und ist das Ende der Überschreitung. Nun beginnt der Abstieg. Geröllfelder wechseln sich ab mit steilen Abstiegen.

In einem trockenen Flussbett liegt die Wimbachgrieshütte. Hier kann man einkehren und übernachten, wenn man die verbleibenden 10 Kilometer erst am folgenden Tag zurücklegen möchte. Der Weg führt nun entlang des Wimbachs und am Wimbachschloß vorbei. Schließlich erreicht man nach knapp 24 Kilometern den Parkplatz an der Wimbachbrücke.  


 

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