Testbericht: Lightwave Ultrahike

Testbericht: Lightwave Ultrahike

Der Lightwave Ultrahike gehört zu den derzeit leichtesten Trekkingrucksäcken mit Alu-Gestell. Er hat ein Fassungsvermögen von 60  Litern und bringt 1,2 kg auf die Waage. Dieses geringe Gewicht wird durch intelligenten und effizienten Materialeinsatz sowie durch das kompromisslose weglassen altbekannter Schnörkeleien erreicht. Der Ultrahike hat somit weder Taschen am Hüftgurt noch ein zweites “Geheimfach” an der Unterseite der Deckeltasche.

Der Rucksack ist solide verarbeitet und weist mit dem „gelöcherten“ Hüftgurt eine auffällige Eigenschaft auf. Durch zwei Schnallen auf jeder Seite lassen sich jeweils der obere und untere Teil des Hüftgurts einstellen. Dank dieser Technik liegt die Last nie direkt auf dem Hüftknochen. Durch ein relativ starres Stück Plastik werden beide Elemente unterstützt.

Der Trekkingrucksack ist wasserdicht und im Nieselregen stark wasserabweisend. Nicht ideal gelöst sind die Befestigungen für Trekkingstöcke. Diese liegen unter den Riemen des Deckelfaches und können dem ein oder anderen das An- und Abschnallen der Trekkingstöcke komplizierter machen als nötig. Der Ultrahike trägt sich auf längeren Etappen sehr angenehm. Er sitzt bequem und stabil am Rücken und ist somit auch für heikle Wanderungen perfekt geeignet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Lightwave Ultrahike ein geringes Gewicht und eine gute Verarbeitung besitzt. Der Trekkingrucksack kostet rund 170,- Euro.


Eckdaten, Konstruktion und Material

  • Konstruktion: Trekking-Rucksack (Toploader, Höhe nicht verstellbar)
  • Material außen: 420D Dynatech (Rücken), 300D Micro-Ripstop Polyester (Front)
  • Material innen: 40D Ripstop Nylon
  • Material Rahmen: Aluminium (8mm)
  • Volumen: Rund 60 Liter, gefühlt mehr
  • Zuladung: Bis 18kg
  • Gewicht in M2: 1260g (Herstellerangabe)



 

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